Geschichte

Gegründet wurde Schreiber vor über 50 Jahren von Julius Schreiber, dem Großvater von Maschinenbaumeister Rainer Hößel, dem heutigen Inhaber und Geschäftsführer. Dieser war in der ortsansässigen Keramikindustrie tätig und hatte sich selbständig gemacht. Es werden schon seit Gründung Stanzwerkzeuge von uns hergestellt. Anfangs noch mit konventionellen Drehbänken und handgezeichneten Schablonen. Seit 20 Jahren drehen wir die Formen mit einer 3-achsen CNC-gesteuerten Drehbank, was den Vorteil bringt schneller und vor allem genauer zu arbeiten. Außerdem können wir, wenn eine Form verschliessen ist, sie nach genau der alten Kontur wieder nachdrehen. Seit fast 5 Jahren sind wir im Besitz einer 4-achsen CNC-gesteuerten Drehbank, mit der wir auch Runde Teile fräsen können. Seiher stellen wir auch Kleinserien her.
Außerdem stellten wir, von Anfang an, neben dem Formenbau auch Handstanzen her. Später folgten hydraulische Stanzen mit größerer Leistung. Seidem R. Hößel die Firma übernahm, in der er "sein Handwerk von der Pike auf gelernt hatte", wurde die Entwicklung auf Automatisierung und Steuerungstechnik ausgerichtet. Heute bauen wir automatische Stanzanlagen , die bis zu 3000 Artikel in der Stunde herstellen können - auch untergriffige, die bisher nur im aufwendigen Gießverfahren herstellbar waren. 1985 haben wir begonnen mit der Automatisierung. Weltweit laufen über 50 Anlagen von Schreiber bis Durchmesser 80 cm. Vor allem in Deutschland, den Niederlanden, auch in den USA und Polen.
Kurz nach der Anschaffung der ersten CNC, schafften wir auch den ersten CAD-Arbeitsplatz an, weil das konstuieren an der CNC sehr mühsam war. Früher wurde noch alles in 2D konstruiert heute jedoch werden alle Konstuktionen, von Formen bis hin zu Maschinen, 3D konstuiert, was den Vorteil bringt, das wir direkt sehen können, wie alles nachher aussieht.